Kirche mit Kindern regiolokal gedacht
Regiolokale Kirchenentwicklung bedeutet für die Kirche mit Kindern, dass es ein attraktives gottesdienstliches Angebot für Kinder/Familien in erreichbarer Nähe gibt, das bekannt ist und gerne besucht wird. Für die Gestaltung spielen folgende Überlegungen eine Rolle:
- Wer? – Je konkreter ich die Zielgruppe erfasse, desto klarer kann ich das Angebot konzipieren. Wenn möglich, die Zielgruppe selbst in die Planung einbeziehen, befragen, …! Welche Netzwerke haben die Kinder und können diese hilfreich sein?
- Wo? – von der Zielgruppe her denken: Gibt es Orte, die sich gut anbieten, weil sich Familie dort auch sonst „zu Hause“ fühlen?
- Mit wem? – Wer arbeitet zusammen? Wer bringt was ein? Wichtig dabei: keine Konkurrenz, sondern Ergänzung!
- Wer? – Regiolokales Team – gegenseitiges Vertrauen stärken!
- Was? – In welcher Form wollen wir Gottesdienste mit Kindern feiern? Was ist die gemeinsame Schnittmenge in der Region. Tipp: Wenn man von den Kindern/Familien her denkt, ist das oft viel einfacher, also von lokalen Traditionen her.
- Wann? – sonntags oder an einem anderen Tag? Wann haben die Kinder Zeit? Wann passt es den Eltern?
- Wie? – Es gibt viele unterschiedliche Formen, mit Kindern Gottesdienste zu feiern. Es gibt aber nicht das eine Format, das für alle funktioniert. Hier muss in der Region geschaut werden nach Ressourcen, Orten, Interessen der Zielgruppe.
Grundsatz bleibt auch bei regiolokaler Ausrichtung:
Die Arbeit mit Kindern (und Familien) ist vor allem Beziehungsarbeit, auch regiolokal!