regional / lokal – wie hängt das zusammen?

Parochien sind wichtige kirchliche Orte – aber sie sind es nicht allein, nicht für alle und nicht durch ihre Grenzen, sondern durch ihre Nähe und ihr Profil. Als lokaler Bezugspunkt von Menschen bleibt die Kirche „vor Ort“ zukünftig bedeutsam, wenn auch stärker profiliert als in der Vergangenheit.

Die Region als Gestaltungsraum hat geographische, soziale, geschichtliche oder auch wirtschaftliche Dimensionen. Regiolokale Kirchenentwicklung versteht sich jedoch nicht als Regionalisierung von Arbeit im Sinne der Anpassung zu groß gewordener Strukturen. Vielmehr steht sie für eine umfassende Entwicklung einer missionalen Kirche in der Region.

Zu ihrer Verschränkung von Ort und Region gehören:

  • eine gemeinsame geistliche Orientierung
  • eine Kultur des Miteinanders
  • eine Haltung wechselseitiger Liebe und Wertschätzung
  • eine Grammatik für Kirchenentwicklung
  • unterschiedliche Zugänge zu einem gemeinsamen Raum
  • Offenheit für eine sich verändernde Gesellschaft.

 

Regiolokales Denken und Handeln ermöglicht, dass Kirche mit verschiedenen Formaten, Orten und Angeboten regional wie lokal präsent ist. Sie erreicht damit Menschen in unterschiedlichen Milieus, Lebenswelten, Generationen und Kulturen.

Beispiele für angewandte RLKE:

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