Kirchliche Gebäude
Kirchen, Gemeindehäuser und andere kirchliche Gebäude sind wertvolle Ressourcen. Sie sind Orte für Bildung, Gemeinschaft und Begegnung und damit sichtbare Zeichen gelebten Glaubens.
Die Nutzung von kirchlichen Gebäuden ist sehr unterschiedlich. Manche wie Kirchengebäude oder Gemeindezentren sind (oder zumindest scheinen) für die Kernaufgaben zwingend notwendig. Andere wie Pfarrhäuser sind strukturell bedingt oder gehören wie Kindertagesstätten zur gewachsenen Tradition einer Gemeinde. Manche Gebäude besitzt die Kirche, nutzt sie aber nicht selbst bzw. vermietet sie.
Es besteht die grundsätzliche Frage, welche und wie viele Gebäude die Kirche zukünftig benötigt, sowohl im Blick auf die Mitgliederentwicklung als auch auf die finanziellen Ressourcen. Dies führt zwangsläufig zu neuen Nutzungskonzepten sowie zu Abgabe bestimmter Gebäude.
Gebäude kosten Geld – bei der Erhaltung bzw. Modernisierung der Bausubstanz sowie im laufenden Betrieb durch Energiekosten. Dadurch spielen Gebäude für die Klimaschutzziele der Landeskirche eine herausragende Rolle
Oikos-Strategie in der ELK-WUE
In der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wird mit der Oikos-Strategie ein umfassendes Immobilienkonzept erstellt. Ziel ist ein zukunftsfähiger und planungssicherer Gebäudebestand, der finanzierbar bleibt und sich an den Klimazielen der Landeskirche orientiert.