Mehr als Struktur: Freiräume entdecken

Regiolokale Kirchenentwicklung (RLKE) ist eine gemeinsam gesuchte und geschenkte Perspektive für den Auftrag der Kirche in der Region.

  • Sie lebt auf unter einer Haltung wechselseitigen Vertrauens und gemeinsamen Aufbruchs von Gemeinden.
  • Sie will das Miteinander unterschiedlicher Formen und Typen von Gemeinde zur Kommunikation des Evangeliums in der Region fördern.
  • Sie stärkt Kooperationen, Profile, Ergänzungen und Solidarität, um möglichst vielen Menschen einen Kontakt mit dem Evangelium zu ermöglichen.
  • Sie ist kein gebrauchsfertiges Konzept, sondern eine Verlockung zum Aufbruch. Aus ihr können regionale Konzepte wachsen, die notwendige Veränderungen unter den Verheißungen Gottes wagen.

 

Deshalb ist RLKE nicht brauchbar als

  • Trostpflaster, um die schmerzhaften Einbrüche der letzten Jahre notdürftig zu verarzten.
  • Synonym für Regionalisierung, Fusionen oder überparochiales Großflächendenken.
  • Mangelverwaltung, die möglichst viel vom Bestehenden zu bewahren sucht.

 

Impulsfragen:

Veränderung ist ohne Risiken nicht zu haben.

Wie risikofreudig bin ich, wenn es darum geht, Veränderung zu gestalten? 

Was sind meine Befürchtungen und meine Hoffnungen, wenn ich an kirchliche Zusammenarbeit in der Region denke?

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