Ein Netz knüpfen und eine Landschaft formen
Um eine Gottesdienst-Landschaft in der Region zu entwickeln, ist es zunächst notwendig, die bereits bestehende Vielfalt an Gottesdiensten wahrzunehmen.
- Fragehorizonte für die Planung regiolokaler Gottesdienst-Landschaften sind dabei:
Welche Gottesdienste werden schon jetzt an einem Ort für ein „alle“ gefeiert? (z.B. Gottesdienste im Grünen, Erntedank, Waldweihnacht, Jugendgottesdienst, Bezirksbläsergottesdienst, Kirche Kunterbunt …) - Gibt es ökumenische Gottesdienste?
- Gibt es bereits gut funktionierende Regelungen für Kanzeltausch, für Sommerpredigtreihen und Ähnliches, die weiterverfolgt werden können?
- Welche anderen Angebote finden sich bei uns (Taizé-Gebet, Andacht/GD in Alten- bzw. Pflegeheimen…)?
- Wieviel Verlässlichkeit brauchen wir? Und wieviel Vielfalt ist möglich?
- Wo gibt es Doppelungen – wo Leerstellen?
Ein weiterer Schritt ist die Klärung von Zielen und Ressourcen, also
- Welche Menschen treffen sich, um miteinander Gottesdienst zu feiern?
- Welche Ressourcen stehen zur Verfügung – sowohl personell, finanziell als auch räumlich?
- Welche Menschen wollen wir erreichen?
- Mit welchen Partner*innen in der Region wollen wir kooperieren?
- Wo liegen besondere Schwierigkeiten, z.B. im Blick auf Mobilität von Zielgruppen?
Sind diese Fragen geklärt, kann gemeinsam ein neues Gottesdienst-Netz geknüpft werden (siehe Grafik).
Unterstützung und Beratung:
Viele Kirchengemeinden gestalten derzeit ihr gottesdienstliches Leben neu. Die Zahl der Pfarrstellen geht zurück und die Gewohnheiten der Gemeindeglieder haben sich verändert. So entstehen Gottesdienstlandschaften, die vielseitig, verlässlich und abwechslungsreich Gottesdienste für einen größeren Bereich vorsehen, z.B. für mehrere benachbarte Kirchengemeinden.
Die Gottesdienstberater:innen unserer Landeskirche stehen Ihnen gern beratend und begleitend zur Seite.
Wichtige Dinge, die beachtet werden müssen:
Beraten und planen Sie mit breiter Beteiligung.
Beachten Sie formale Zuständigkeiten und Regelungen (Siehe „Rechtliche Vorgaben„).
Arbeiten Sie innovativ und ressourcenbewusst und lassen Sie bewusst Dinge sein (Siehe Exnovation).