Gabenorientiert und multiprofessionell im Team

Neben den pfarramtlichen Aufgaben im Seelsorgebezirk, die jede Pfarrperson weiterhin haben wird, werden regiolokale Aufgaben gemeinsam im Team verantwortet. Dies ist in großen Kirchengemeinden bereits heute lang geübte Praxis, sie wird aber zukünftig auch für Einzelpfarrstellen in selbständigen Kirchengemeinden nötig sein.

Wichtig für das Funktionieren solcher Teams ist der verlässliche Rahmen mit guten Absprachen und einer transparenten Kommunikation mit der Gemeinde.

Neben den formalen, strukturellen Rahmenbedingungen erfordert eine solche Zusammenarbeit auch eine gemeinsame Haltung, die die Arbeit der Teamkolleg*innen wertschätzt, sowie die Bereitschaft, Verantwortung an andere abzugeben und sich gegenseitig zu vertrauen.

Grundlage für die Zusammenarbeit ist dabei die Orientierung an den individuellen Gaben und Stärken im Team und der Grundgedanke, dass alle gemeinsam mit dazu beitragen, dass Kirche vor Ort und in der Region Menschen eine Heimat bietet. Dies beinhaltet auch den Gedanken der Multiprofessionalität, die den Pfarrpersonen Kolleg*innen mit anderen Professionen an die Seite stellt.

Diese gemeinsame Haltung muss sowohl im Team der Hauptamtlichen als auch in der Gemeinde immer wieder deutlich vermittelt und gestärkt werden.

Im Rahmen des Pfarrplans 2030 gibt es die Möglichkeit, Pfarrstellen mit einer anderen Profession zu besetzen und so multiprofessionelle Teams zu schaffen. Nähere Informationen dazu:

Innovation durch multiprofessionelle Teams
Information multiprofessionelle Teams (Stand 11.2024) 

 

Impulsfrage:

Gibt es bei uns Bereiche, in denen eine solche gabenorientierte Zusammenarbeit bereits gelingt?
 
Was könnte eine Zusammenarbeit erschweren und was brauchen wir, um die beschriebene Team-Haltung zu entwickeln und zu stärken?
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